Die ersten Jahre

Nach langen Verhandlungen, zuerst mit der Sowjetischen Militäradministration und dann mit der Regierung der DDR, wurde der katholischen Kirche am 25. April 1951 vom »Amt für Information der Deutschen Demokratischen Republik« die Gründung eines katholischen Verlages, des St. Benno Verlages, in Form einer GmbH genehmigt:

- Lizenzträger: Domkapitular Dr. Johann Hötzel

- Gesellschafter: Dr. Hötzel - Bistum Meißen (= 1. geistlicher Geschäftsführer), Prälat Dr. Negwer - Erzbischöfliches Amt Görlitz, Geistlicher Rat Kollwitz - Erzbischöfliches Kommissariat Magdeburg, Generalvikar Dr. Freusberg - Jurisdiktionsbezirk Erfurt, und der Bischöfliche Kommissar Dr. Schräder - Kommissariat Schwerin

- 1. Geschäftsführer des St. Benno Verlages: Josef Bohn



Am 3. Mai 1951 wurden zwei weitere Gesellschafter aufgenommen, womit alle katholischen Jurisdiktionsbezirke der DDR im St. Benno Verlag vertreten waren. Die zwei neuen Gesellschafter wurden vertreten durch Prälat Dr. Drews für das Bistum Berlin und den damaligen Caritasdirektor Hofmann für das Bischöfliche Kommissariat Meiningen.

Der bekannte Eichsfeldische katholische Cordier-Verlag (gegr. 1819) wurde nach einer Entscheidung des »Amtes für Literatur und Verlagswesen« am 8. Dezember 1951 in den St. Benno Verlag eingegliedert. Dabei sollte »die Eigenart der Verlagserscheinungen des Cordier-Verlages erhalten und gewahrt bleiben«.

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St. Benno Verlag
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